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Rundenwettkampf

Rundenwettkampf 2010 / 2011

Diemantsteins Zweite wird Meister   1. Mannschaft >>>  2. Mannschaft>>>2. Mannschaft

Bezirksligateam verliert

Eine sehr ereignisreiche Saison der Diemantsteiner Schützen wurde mit dem zehnten Wettkampfwochenende abgeschlossen. Vielen Höhen und Tiefen wechselten sich regelmäßig ab, so dass man im Kesseltal froh über den sehr positiven Ausgang des Rundenwettkampfes ist.

Trotz einer Heimniederlage gegen die enorm starke Mannschaft aus Möttingen, konnte sich die erste Mannschaft in der Bezirksliga gut behaupten. Große personelle Schwierigkeiten ließen einfach nicht mehr zu. Auch im letzten Wettkampf musste man wiederum mit Ersatz antreten. Diesmal mussten sogar zwei Stammschützen ersetzt werden, weshalb man gegen den Tabellenzweiten aus dem Ries keine reelle Chance zum Gewinnen hatte. Am Ende verlor man mit 3: 1 Einzelpunkten.

Um so erfreulicher verlief die Saison der zweiten Mannschaft in der A-Klasse. Mit einer tollen Mannschaftsleistung insgesamt, konnte man sich im alles entscheidenden letzten Heimschießen gegen die punktgleichen Haunsheimer durchsetzen und die Meisterschaft unter Dach und Fach bringen. Dass diese Partie unter einer enormen nervlichen Anspannung stattfand, zeigt eindrucksvoll das Gesamtergebnis. Beide Mannschaften litten stark unter dem Druck des unbedingt gewinnen müssen. Dementsprechend fiel das Resultat mit 1465 : 1446 Ringe eher mager aus.

Der letzte Wettkampf der Bezirksligamannschaft stand unter keinem guten Stern. Musste doch sehr kurzfristig die kranke Stammschützin Petra Gerstmeier ersetzt werden. Für sie sprang Franz Rauh ein und musste sich auf Position vier schießend seinem Möttinger Gegner klar geschlagen geben. Er kam lediglich auf 362 Ringe und musste dem Modus Tribut zollen.

Auch Walter Gerstmeier konnte seinen Einzelpunkt nicht erringen. Er verlor in einem bis zum letzten Schuss offenen Match gegen seinen jungen Kontrahenten leider mit einem Ring Unterschied. Seine 374 Ringe reichten an diesem Abend nicht zu mehr, weil er sich wieder mal durch einige schlechtere Schüsse um den Lohn brachte.

Auch Erich Schmidbaur half wieder in der ersten Mannschaft aus und konnte in einem dramatischen Duell gegen seine Gegnerin den einzigen Diemantsteiner Punkt sichern. In diesem ebenfalls sehr knappen Kampf um den Punkt setzte er sich mit 371 zu 370 Ringe durch.

Im direkten Vergleich der beiden besten Schützen ihres jeweiligen Vereines, lieferten sich Tobias Schön und Katharina Rommel ein sehenswertes Duell auf höchstem Niveau. Einmal mehr demonstrierte die Möttinger Ausnahmeschützin ihr Können. In einer absoluten Werbung für den Schützensport zeigte sich von Anfang an große Klasse. Tobias Schön kämpfte tapfer, musste aber an diesem Abend eine Niederlage einstecken, obwohl er mit klasse389 Ringen ein phantastische Leistung erbracht. Gegen die 394 Ringe seiner Gegnerin war er aber machtlos.

Jubeln durfte die zweite Mannschaft nach ihrem letzten Heimschießen in dieser Saison, konnte doch der schärfste Kontrahent um die Meisterschaft geschlagen nach Hause geschickt werden. Mit einer sehr guten Leistung über die gesamte Saison konnte man mit acht Siegen und lediglich zwei Niederlagen den Platz an der Sonne sichern. Auch der Gesamtschnitt mit fast 1477 Ringen kann sich sehen lassen.

Tagesbester war wieder einmal Matthias Nübel, der mit seinen 376 Ringen den Grundstock für den Sieg legen konnte. Er war über die vergangene Saison der konstanteste und Ringbeste Schütze der Diemantsteiner, obwohl er beruflich bedingt keine Trainingseinheit einlegen konnte.

Einen ebenfalls sehr positiven Abschluss fand der Rundenwettkampf von Erich Schmidbaur. Gegen Haunsheim steuerte er nochmals 371 Ringe bei und krönte so eine durchaus gelungene Saison in der A-Klasse.

Ebenso verhielt es sich bei Franz Rauh. Auch er kann auf eine sehr gutes Jahr zurück blicken, schoss er doch noch nie so konstant hohe Ergebnisse. In der Nervenschlacht um die Meisterschaft blieb er ruhig und erzielte 368 Ringe.

Als das Sorgenkind entpuppte sich wieder einmal der Mannschaftsführer Stefan Mährle. Zum Schluss einer sehr durchwachsenen Saison kam er nur auf 350 Ringe.

Trotz aller Euphorie in Diemantstein geht man mit gemischten Gefühlen in Richtung der neuen Runde. Arge personelle Probleme stehen an und es wird sich zeigen wie eventuell einige beruflich bedingte Ausfälle kompensiert werden können bzw. ob man in der Lage sein wird den einen oder anderen guten Schützen ins Kesseltal zu locken.

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Diemantstein weiter erfolgreich                     

Zweite kämpft um Meisterschaft

Über ein wiederum sehr erfolgreiches schießsportliches Wochenende konnten sich die "Edelweiß-Schützen" aus Diemantstein freuen.

Sowohl die erste Mannschaft in der Bezirksliga, als auch die Zweite in der A-Klasse konnten ihren jeweils neunten Wettkampf der diesjährigen Saison siegreich beenden.

Im Heimkampf des Bezirksligateams war Spannung bis zum allerletzten Schuss angesagt. Was bis kurz vor Beendigung der Partie nach einem deutlichen Sieg der Kesseltaler ausgesehen hat, entwickelte sich am Ende zu einer wahren Nervenschlacht. Zum ersten Mal in dieser Saison musste der Endstand über die alles entscheidenden Stechschüsse ermittelt werden. Einige Zuschauer erlebten dabei live, was den Schießsport in seiner ganzen Faszination ausmachen kann. Die Schützen aus Wechingen waren eigentlich deutlich unterlegen, konnten aber durch Nachlässigkeiten der Diemantsteiner am Schluss der Partie nochmals aufholen. Durch den Sieg scheint jetzt doch noch ein respektabler Saisonabschluss möglich zu sein, obwohl man häufig mit vielen Wirren, Krankheiten und Ausfällen zu kämpfen hatte.

Auf Position vier trat in der Begegnung gegen die Mannschaft aus dem Ries Matthias Nübel zum ersten Mal in der Bezirksliga an. Völlig ungewohnt war für ihn dabei der fest vorgegebene Ablauf des Wettbewerbes, was er so aus der A-Klasse nicht gewohnt ist. Dennoch zeigte er eine ansehnliche Leistung, konnte aber letztlich seine bislang sehr guten Ergebnisse nicht ganz bestätigen. Er erreichte 368 Ringe und musste den Einzelpunkt seinem Gegner überlassen.

Im gleichen Durchgang hatte es Walter Gerstmeier in seiner Partie mit einer erst 17-Jährigen starken Nachwuchsschützin der Wechinger zu tun. In diesem "Generationenduell" konnte er aber vom ersten Schuss deutlich aufzeigen, dass er nicht gewillt war, der "jungen Wilden" den Punkt zu überlassen. Souverän schloss er seinen Wettkampf mit vier gleichmäßigen Serien ab und erreichte mit 378 Ringen ein gutes Resultat. Am Ende siegte die Routine gegen die Euphorie mit acht Ringen Vorsprung.

Gewohnt stark begann Petra Gerstmeier auf Position zwei ihren Wettkampf. Auch sie musste sich gegen eine sehr starke Schützin aus Wechingen antreten, die mit ihren 16 Jahren ebenfalls beachtliche Ergebnis erreicht. Lief zu Beginn alles noch auf einen Sieg der Diemantsteinerin hinaus, sollte sich das erst ab der Mitte der vierten Serie schlagartig ändern. Bis dahin deutlich in Führung liegend, misslangen gleich drei Schüsse zum Ende der Partie, so dass die Schützin aus Wechingen noch ausgleichen konnte. Beide Schützinnen hatten mit 381 Ringen ein gutes Resultat erzielt. Jetzt musste ein Stechschuss über die Vergabe des Einzelpunktes entscheiden. Dabei gab die jugendliche Unbekümmertheit mit einer erzielten Neun gegenüber einer Acht der Heimschützin den Ausschlag für den Punktgewinn der Rieserin.

Jetzt lag wieder einmal alles am Mannschaftsführer Tobias Schön. Die Partie konnte nur durch einen Sieg seinerseits ausgeglichen werden. Der "Mann ohne Nerven" wie er schon im Schützenheim in Diemantstein genannt wird, zeigte dabei wieder seine gesamte Klasse und bestätigte seine momentan herausragende Form. In seinem Duell mit der Nummer eins der Wechinger kam er nie in Bedrängnis und siegte mit starken 385 Ringen deutlich.

Nachdem die Partie nach den Einzelpunkten nun Unentschieden stand, musste laut dem Regelwerk der jeweils an Position eins Schießende jeder Mannschaft nochmals in einem Stechschuss den Gesamtsieg ermitteln.

Auch hier konnte Tobias Schön wieder glänzen und siegte in der nervenaufreibenden Situation gekonnt mit einem Zehner. Sein Gegner kam nur zu einer Neun, was den glücklichen, aber hoch verdienten Sieg der Diemantsteiner bedeutete.

Ein perfektes Schießwochenende komplementierte die zweite Mannschaft, mit ihrem souveränen Sieg bei den starken Schützen aus Deisenhofen. Mit gemischten Gefühlen wurde die Fahrt angetreten, wusste man doch, dass man dort nur mit einer starken geschlossenen Mannschaftsleistung würde bestehen können. Was dann in Deisenhofen, einem Mitkonkurrenten um den Aufstieg, herauskam, war eine beeindruckende Vorstellung des Tabellenführers aus dem Kesseltal. Man steigerte sich derart, dass am Ende sogar mit 1497 Ringen ein neuer Mannschaftsrekord aufgestellt werden konnte. Selbstredend reichte diese klasse Leistung für einen deutlichen Sieg, trotz der sehr starken 1485 Ringen der Heimmannschaft.

Tagesbester wurde Matthias Nübel, der mit 383 Ringen ein herausragendes Ergebnis  Er präsentierte sich in Deisenhofen in bestechender Form und legte so den Grundstock für den sehr wichtigen Sieg auf dem Weg zur Meisterschaft.

Erich Schmidbaur agierte ebenfalls gewohnt souverän und fügte zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung starke 377 Ringe hinzu.

Auch Mannschaftsführer Stefan Mährle zeigte sich nach längerer Durststrecke wieder einmal von seiner Schokoladenseite und erreichte mit 376 Ringen Saisonbestleistung.

Lediglich Franz Rauh haderte etwas mit seinem Ergebnis. Hätte er in Normalform geschossen, wäre die magische 1500-Grenze deutlich gefallen. So aber musste er sich mit 361 Ringen zufrieden geben.

Ersatzschütze Markus Ott konnte auch überzeugen und erzielte mit 348 Ringen ein gutes Resultat.

Durch den erneuten Sieg konnte die Mannschaft die Tabellenführung behaupten. Jetzt kommt es im allerletzten Schießen gegen die Schützen aus Haunsheim, zur Zeit punktgleich auf Platz zwei der Tabelle, in Diemantstein zum großen Showdown um die diesjährige Meisterschaft.

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Niederlage gegen Tabellenführer

Zweite weiter auf Platz 1

Am 8. Wettkampfwochenende der Saison bezog die Bezirksligamannschaft der Diemantsteiner Schützen die eigentlich erwartete Niederlage beim souveränen Tabellenführer Oettingen. Von Anfang an konnte man nicht dagegenhalten und zeigte sich wieder einmal von seiner schwächeren Seite. Auffallend sind in dieser Saison die starken Leistungsschwankungen der Mannschaft, die sich niemand so recht erklären kann. Trotz der ersten Schlappe in der Rückrunde verblieb man auf Platz drei der Tabelle. Beeindruckend war die allerdings nicht mehr ins Gewicht fallende Gesamtringzahl der Rieser. Mit 1538 Ringe schossen sie absoluten Vereinsrekord. Dagegen maßen die dürftigen 1507 Ringe der Diemantsteiner eher bescheiden an.
 

Sehr gut erholt von ihrer vorangegangenen Niederlage zeigte sich die zweite Mannschaft in der A-Klasse. In der Stammbesetzung gab es zu Hause gegen die erste Mannschaft der Kicklinger einen ungefährdeten Sieg. Zwei Wettkämpfe vor Ende der Saison steht man jetzt punktgleich mit der ersten Mannschaft von Haunsheim an der Tabellenspitze. Allerdings warten noch zwei sehr schwere Gegner auf das Diemantsteiner Quartett.
 

Dass in Oettingen schwer zu bestehen sein dürfte, war den Diemantsteiner von Beginn an klar. Dies zeigte sich dann auch sehr schnell, als die ersten Serien der Schützen ausgewertet waren.

Tobias Schön befindet sich schon seit Langem in einer phantastischen Form, was er auch diesmal wieder eindrucksvoll zeigen konnte. In Oettingen schloss er mit 389 Ringen seinen Wettkampf ab, musste sich aber dennoch gegen einen gehandicapten Gegner im Rollstuhl klar geschlagen geben.

Der wieder einspringende Erich Schmidbaur musste die Überlegenheit seiner Gegenerin an diesem Abend mit der Auswertung des ersten Streifens anerkennen. Sie steigerte sich in einen wahren Zehnerrausch und schoss absolute Saisonbestleistung. Erich Schmidbaur war mit seinen 372 Ringen dennoch zufrieden.

Den einzigen Einzelpunkt für die Kesseltaler errang Petra Gerstmeier. In einem engen Duell bewahrte sie die Ruhe und vertraute auf ihre Stärken. Am Ende lag sie zwei Ringe vor ihrem Gegner, obwohl sie mit 377 Ringen am unteren Limit ihres Könnens geschossen hatte.

"Oldie" Walter Gerstmeier musste die Leistung seines jungen Gegners neidlos anerkennen. Aufgrund seiner mässigen Leistung, er erzielte nur 369 Ringe, war es der Oettinger Nummer Vier ein Leichtes, den Einzelpunkt für seine Mannschaft zu sichern.

Besser war da schon die wieder in Bestbesetzung angetretene zweite Mannschaft drauf. Gegen die erste Mannschaft aus Kicklingen gelang ein sehr überzeugender Sieg, der auf heimischen Stand mit 1495 : 1459 Ringen auch überaus deutlich ausfiel.

Bester Diemantsteiner Schütze an diesem Abend war Matthias Nübel. Trotz keinerlei Trainingsschüssen das gesamte Winterhalbjahr über, zeigte er sich von seiner Schokoladenseite und erzielte starke 378 Ringe.

Erich Schmidbaur konnte ebenfalls überzeugen und kam auf 373 Ringe. Ein wesentlich besseres Ergebnis verhinderte eine schlechtere Serie.

Eine gleichmässig zustande gekommene gute Mannschaftsleistung rundeten Franz Rauh und Stefan mit ihren jeweils erreichten 372 Ringe ab.

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Gelungener Rückrundenstart

Beide Mannschaften siegreich

Einen optimalen Beginn der Rückrunde erwischten beiden Mannschaften des Schützenvereines Diemantstein. Die Erste trat in Otting an und verbuchte nach anfänglichen Schwierigkeiten einen unangefochtenen Sieg beim Tabellenletzten. Diese drei Punkte dürften den Klassenerhalt endgültig gesichert haben.

Auch die zweite Mannschaft konnte durch einen Heimsieg gegen die Schretzheim einen guten Start ins Schießjahr feiern. Da die Punkte im heimischen Schützenheim verblieben, konnte auch die Tabellenführung behauptet werden.

Beim Rückrundenstart in Otting trat Mannschaftsführer Tobias Schön gegen die stärkste Schützin der Heimmannschaft an und konnte sich in einem sehr engen Duell letztendlich mit einem Ring durchsetzen. 381 zu 380 Ringe hieß es am Ende auf der Anzeigentafel. Mit dem letzten Schuss sicherte der Routinier den Punkt.

Enttäuscht schlich Christian Gerstmeier vom Stand, wo er gegen seinen Kontrahenten ohne Chancen blieb. Eine neue, leider noch nicht passende Schießjacke, brachte ihn um alle Siegmöglichkeiten.

Petra Gerstmeier geriet gleich zu Beginn in Rückstand, konnte aber durch ihre zwei überragenden letzten Serien doch noch deutlich ihren Einzelpunkt sichern. Mit 381 Ringen erzielte sie ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Diesmal Tagesbester war zum ersten Mal in dieser Saison Walter Gerstmeier. In einem hochklassigen und von Anfang an sehr engem Duell konnte er sich in der dritten Serie entscheidend absetzen und mit 383 Ringe Saisonbestleistung erzielen.

Mit 3 : 1 Punkten gewannen die Kesseltaler und können nun die noch folgenden Partien entspannt angehen, der Klassenerhalt müsste gesichert sein.

Einen ungefährdeten Heimsieg gegen den Tabellenletzten aus Schretzheim feierte die zweite Mannschaft in der A-Klasse.

Seine gute Form aus der Vorrunde konnte Franz Rauh erneuert bestätigen. Mit 371 Ringen war er bester Diemantsteiner an diesem Abend.

Unwesentlich weniger erreichte der auch wieder stark agierende Matthias Nübel. Am Ende standen bei ihm 370 Ringe zu buche.

Knapp dahinter reihte sich Erich Schmidbaur ein. Seine 369 Ringe blieben etwas hinter seinen im Vorjahr gezeigten Leistungen zurück.

Nachwievor schwer tut sich der Mannschaftsführer Stefan Mährle. 357 Ringe entsprechen nicht seiner wahren Leistungsfähigkeit.

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